Artikel-Schlagworte: „Grabpflege“

Grabpflege – wer darf entscheiden?

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Ihr Onkel ist vor kurzem verstorben. Und als Sie sein Grab besuchen, finden Sie darauf einen Strauß Nelken. Und wissen sofort: Ihr Onkel hätte diese Blumen furchtbar gefunden. Doch gibt es in solchen Fällen feste Vorschriften, was eine Grabstätte zieren darf? Diesen Beitrag weiterlesen »

Schon in der Antike ein Hit: Urnenbegräbnis im Kolumbarium

Ist Ihnen schon einmal ein Urnenwandsystem oder auch Kolumbarium begegnet? Wie der Name schon erahnen lässt, handelt es sich dabei um eine Lösung für Urnenbegräbnisse. Erfahren Sie mehr zu der Geschichte, den  Fakten und Vorteilen der Kolumbarien. Diesen Beitrag weiterlesen »

Urne vs. Sarg – auch hier gilt inzwischen: Wer die Wahl hat, hat die Qual.

Bei Urnen und Särgen gibt es heutzutage diverse Ausführungen und Varianten. Die Auswahl ist groß und fast vergleichbar mit der von Schuhen in einem Schuhladen. So können Sie zwischen unterschiedlichen Farben, Formen und Verzierungen wählen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Stirbt die christliche Bestattungskultur aufgrund sozialer Armut?

Die katholische Kirche oder besser der Rottenburger Bischof Gebhard Fürst befürchtet dies zumindest. Denn die Gemeinden fordern hohe Gebühren für eine Bestattung, mit mindestens 5.000 Euro ist zu rechnen. Dazu kommen die Kosten für Blumenschmuck, Grabpflege, etc. Dies können sich arme Familien nicht leisten. Und die wachsende Zahl von sozial schwächer gestellten Personen verstärkt den Trend, anstelle einer üblichen Erdbestattung auf ein günstigeres anonymes Begräbnis auszuweichen.

Im christlich-theologischen Sinne bleibe dies nicht ohne Folgen, warnt Bischof Fürst. Denn durch die Anonymität verliere sich die Personalität des Menschen. Außerdem ist für viele von uns das Grab ein Ort, um von dem Verstorbenen Abschied zu nehmen, sich an ihn zu erinnern und mit ihm zu sprechen. Auf Friedhöfen sieht man immer wieder Menschen neben einem Grab sitzen, in sich gekehrt, in Gedanken bei dem Verstorbenen: Sie suchen Trost an dem Platz, an dem sie ihren Lieben beigesetzt haben. Das fehlt bei einer anonymen Bestattung vollends und verwehrt so den Hinterbliebenen die Trauerkultur. Daher ist ein Vorschlag des Bischofs, armen Familien einfache, nicht pflegeintensive Grabplätze anzubieten, beispielsweise mit Rasen bewachsene Flächen, um ihnen die übliche Form der Trauer zu gewähren.

Wer mehr dazu erfahren möchte, findet im folgenden Artikel alles über die Bedenken des Rottenburger Bischofs zu der Entwicklung unserer Friedhofs- und Trauerkultur.

Grabgestaltung mit persönlichem Bezug

Gestern, am Sonntag vor dem ersten Advent, war Totensonntag. Ein Tag, an dem die evangelische Kirche der Verstorbenen gedenkt. Darum haben gestern viele Menschen den Friedhof besucht und die Gräber mit Kerzen und Blumen geschmückt. Beim klassischen Erdgrab ist das so üblich, auch wenn es mit Kosten und Aufwand verbunden ist. Mit Pflanzen unterschiedlicher Art lässt sich ein Grab individuell gestalten, so wie es der Persönlichkeit des Verstorbenen entspricht. Chrysanthemen, beispielsweise,  stehen für die über den Tod hinausgehende Liebe. Welche Bedeutung anderen Blumen nachgesagt wird, dazu finden Sie hier eine Übersicht.
Überlegen Sie doch mal, welche Bepflanzung zu Ihrem verstorbenen Angehörigen am besten passen könnte. Hat er zum Beispiel gern Golf gespielt? Dann können Sie eine kleine Rasenfläche mit Sandmulde und einer einzelnen hochragenden Blume als Fahne gestalten. Da die Grabsteine heute eher schlicht gehalten sind, nur mit Name, Geburts- und Todestag, ist es doch schön, dem Grab durch Blumen eine persönliche Note zu geben. Friedhofsgärtner sind hier auf dem neuesten Stand, was machbar und sinnvoll ist.

Mehr Infos finden Sie auch in einem aktuellen prisma-Artikel.

Haben Sie gerade ein Grab besonders schön hergerichtet? Dann erzählen Sie uns davon! Wir freuen uns über Tipps und Anregungen zum Thema Grabgestaltung und -pflege.

Gepflegtes Grab zu Allerheiligen

In wenigen Tagen ist Allerheiligen und viele nehmen diesen Feiertag zum Anlass, den Friedhof zu besuchen und das Grab ihrer verstorbenen Angehörigen schön herzurichten. Mit neuer Erde, frischen Blumen, Wintergrün oder Gestecken und natürlich Kerzen. Laub und Äste werden entfernt, der Grabstein wird gereinigt und poliert, die Sträucher winterfest gemacht. Diesen Beitrag weiterlesen »

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