Archiv für die Kategorie „Selbstbestimmung“
Wenn Erdmöbel mitwachsen: XXL-Särge liegen im Trend
Jeder Mensch ist einzigartig, hat seinen ganz eigenen Charakter und sein individuelles Aussehen. Was uns aber alle eint: Jeder muss einmal sterben. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, sich bestatten zu lassen – die häufigste ist jedoch nach wie vor die Beisetzung im Sarg. Diesen Beitrag weiterlesen »
„Ich bin dann mal weg“ – Traueranzeigen können auch humorvoll sein
Wenn jemand stirbt, schalten die Angehörigen häufig eine Todesanzeige in der Zeitung. Darin oder auch in einem Trauerbrief teilen sie zum einen ihren persönlichen Verlust mit und zum anderen informieren sie diejenigen, die den Verstorbenen gekannt haben. Diesen Beitrag weiterlesen »
Grabpflege – wer darf entscheiden?
Stellen Sie sich folgende Situation vor: Ihr Onkel ist vor kurzem verstorben. Und als Sie sein Grab besuchen, finden Sie darauf einen Strauß Nelken. Und wissen sofort: Ihr Onkel hätte diese Blumen furchtbar gefunden. Doch gibt es in solchen Fällen feste Vorschriften, was eine Grabstätte zieren darf? Diesen Beitrag weiterlesen »
Lassen Sie nicht Fremde entscheiden, was mit Ihnen passiert.
Haben Sie gewusst, dass nur rund zehn Prozent der Deutschen Vorsorge für den Fall der Geschäftsunfähigkeit getroffen haben? Ob durch schwere Krankheit, Altersdemenz oder einen Unfall: All dies kann viel schneller passieren, als Sie denken. Diesen Beitrag weiterlesen »
Zahlt die Versicherung auch bei einem Freitod?
Das sich vor etwa zwei Wochen zugetragene, traurige Ereignis des Suizids von Gunter Sachs hat für viel Aufregung gesorgt. Es hat wieder gezeigt, dass uns die Entscheidung über Leben oder Tod zwar frei steht, der Freitod jedoch ebenso betrauert wird wie ein Tod natürlicher Ursache. Ein solcher Fall trifft die Mitmenschen meist völlig unerwartet und ruft bei den Angehörigen Fassungslosigkeit und nicht selten auch Wut oder Schuldgefühle hervor. Denn für sie bleiben immer dieselben Fragen: „Warum hat er/sie das gemacht? Wieso hat er/sie mich einfach verlassen?“ Dies gilt vor allem für Personen, die in der Öffentlichkeit standen und eine große Fangemeinde zurücklassen, die sich ebenfalls diese Fragen stellt. In Abschiedsbriefen werden des Öfteren Gründe für den Freitod genannt, jedoch fühlen sich die Angehörigen und Anhänger dennoch im Stich gelassen und verlassen.
Menschen, die einen Suizid begehen, sehen keinen Ausweg oder keinen Sinn mehr in ihrem Leben. Handeln sie selbstbestimmt oder egoistisch? Steht es ihnen frei, zu gehen? Schließlich hinterlassen sie Menschen, die sie lieben und brauchen: Ehepartner, Lebensgefährten, Kinder werden plötzlich zurückgelassen. Oft ohne eine umfangreiche Vorsorge. Das ist dann tatsächlich rücksichtslos. Die Erlösung für den einen, bedeutet meist eine große Belastung für den bzw. die anderen. Denn neben den Kosten einer Bestattung kommen auf die Angehörigen auch immense organisatorische Dinge zu. Ein Testament und eine Sterbegeldversicherung schaffen Abhilfe. Es stellt sich hierbei jedoch die Frage, ob eine Sterbegeldversicherung überhaupt bei einem Freitod in Kraft tritt. Aufgrund dessen sollte bei Abschluss einer solchen Versicherung in jedem Fall im Voraus geklärt werden, ob bei jeglichen Todesursachen die Versicherungssumme ausgezahlt wird.
So trägt beispielsweise die Monuta Trauerfall-Vorsorge die Bestattungskosten bei einem Suizid, wenn die Versicherung bereits seit zwei Jahren besteht. Doch auch nach einer kürzeren Zeit kann die Sterbegeldversicherung in Kraft treten, nachdem ausgiebig die Ursache des Todes geprüft wurde. Dabei werden die Kosten nur getragen, wenn der Selbstmord aufgrund einer krankhaften Störung begangen wurde und nicht etwa aus freiem Willen geschah. Mehr Informationen finden Sie auf der Monuta Website.
Mein Abschied läuft nach meinen Regeln!
Für jeden kommt einmal die Zeit, in der er sich verabschieden muss – so ist das Leben! Um diesen Abschied nach Ihren Vorstellungen gestalten zu können, ist es wichtig, dass Sie ihn rechtzeitig planen und darüber nachdenken, wie Ihr persönlicher letzter Weg aussehen soll. Nur so können die Hinterbliebenen Ihre individuellen Wünsche hinsichtlich Bestattung und Trauerfeier erfüllen und Sie können sicher sein, dass Sie Ihren Angehörigen so in Erinnerung bleiben, wie Sie waren. Jan ist dies leider nicht mehr gelungen und hinterlässt seine Frau, die erst durch diesen Todesfall feststellt, wie wichtig es ist, über den letzten Willen gemeinsam zu sprechen. Anders bei Liezette und Klaas-Pieter: Sie haben genaue Vorstellungen von ihrer eigenen Bestattung. Sehen Sie sich die neuen Monuta-Videos bei YouTube an und lassen Sie sich davon inspirieren: Auf welche Art, wo und in welchem Kreis möchten Sie später bestattet werden? Welche Musik soll gespielt werden, welche Texte sollen vorgetragen werden und welche Blumen mögen Sie am liebsten? Es dürfen ruhig auch außergewöhnliche Ideen sein. Vielleicht ein Sarg in den Farben des Lieblingsvereins oder ei n Gitarrist, der zu „TNT“ kräftig in die Seiten haut? Heute ist fast alles möglich. Nutzen Sie zum Beispiel das Scenarium, um alle Details festzulegen. Für einen Abschied, wie er Ihnen gefällt.
Das Warten auf den Tod. Oder das Leben bis zum Schluss auskosten.
Die neu gegründete Deutsche Hospiz- und Palliativ Stiftung steht für ein Sterben in Würde. Sie ruft dazu auf, schwerkranken Menschen und ihren Familien behilflich zu sein. Menschen, deren letzten Monate oder gar Jahre von qualvoller, unheilbarer Krankheit begleitet werden, haben es verdient, diese so angenehm wie möglich zu verbringen. Lesen Sie mehr hierzu im folgenden Artikel.
Die Vorstellung, durch eine ernste Krankheit schwach und machtlos zu werden, ist sehr beängstigend. Setzen wir uns mit dem Thema Krankheit und Tod auseinander, wird uns bewusst, wie sehr wir unsere Gesundheit schätzen sollten. Gesundheit ist kostbar. Das Kostbarste überhaupt. Vielen kranken und alten Menschen bleibt nichts mehr, als das Warten auf den Tod. Den meisten von ihnen fehlen der Lebenswille und ihren Angehörigen die finanziellen Mittel, um ihrem Verwandten die verbleibende Zeit so positiv und erlebnisreich wie möglich zu gestalten. In solchen Fällen treten Stiftungen wie die Deutsche Hospiz- und Palliativ Stiftung in Kraft und ebnen den Weg für ein würdevolles, selbstbestimmtes Sterben.
Was die Hinterbliebenen im Todesfall zusätzlich stark entlastet, ist der Abschluss einer Sterbegeldversicherung. Somit werden die Angehörigen nach dem eigenen Tod von organisatorischen und finanziellen Belastungen, die mit der Bestattung einhergehen, befreit. Die Leistungen, die durch eine Trauerfall-Vorsorge erbracht werden, sind sowohl für Sie als auch für Ihre Angehörigen die beste Lösung, um das Leben mit gutem Gefühl genießen zu können, so lange es währt. Tun Sie sich und anderen etwas Gutes und sorgen Sie vor! Und falls Sie sich sozial engagieren wollen, unterstützen Sie wichtige Stiftungen wie die Deutsche Hospiz- und Palliativ Stiftung. Denn nicht jeder Mensch hat das Glück und die notwendigen Mittel, sein Leben bis zum letzten Moment völlig gesund und sorgenfrei zu genießen.
Die Fastenzeit hat begonnen – Ziehen Sie mit?
Mit dem gestrigen Aschermittwoch hat die Fastenzeit der Christen begonnen, die bis Ostern andauert. Ostern ist neben Pfingsten das höchste Fest des Christentums und feiert die Auferstehung Jesu, der den Tod überwunden hat.
Diese Zeit regt uns besonders dazu an, häufiger über den Tod und „das Danach“ zu denken. Uns wird die Geschichte Jesus Christus in Erinnerung gerufen, der laut des Neuen Testaments nach seinem Tod in den Himmel aufstieg.
Es existieren in den verschiedenen Glaubensrichtungen diverse Vorstellungen darüber, was uns nach dem Tod erwartet. Einige davon erscheinen einem glaubwürdiger als andere. Doch ganz gleich welcher Denkweise Sie sich verbunden fühlen, der menschliche Glaube hält an dem Gedanken fest, dass etwas auf den Tod folgen muss. Die Auseinandersetzung mit dem Tod und der Frage, was danach kommt, ist interessant und bietet Raum für Diskussionen und Spekulationen. Denn zu den wenigen Rätseln, die die Menschen trotz allen Fortschritts wohl niemals lösen werden, gehört das Rätsel um das „Was geschieht nach dem Tod?“. Und weil eben niemand die Antwort kennt, geht jeder mit der eigenen Endlichkeit anders um und hat eine ganz persönliche Vorstellung bzw. Erwartungshaltung. Fakt ist: Wir können weder beeinflussen noch voraussehen was nach dem Tod passiert. Obwohl – das stimmt so nicht ganz. Denn mit der Trauerfall-Vorsorge können wir schon jetzt festlegen, wie wir bestattet werden wollen und in welchem Rahmen der letzte Weg und die Trauerfeier gestaltet werden sollen.
Doch zurück zur Fastenzeit: Diese sollte darauf beruhen, Körper und Seele zu „reinigen“. Das kann heutzutage auch so aussehen, dass man auf Konsumgüter oder bestimmte Gewohnheiten verzichtet, um sich zu beweisen, dass wir auch „7 Wochen Ohne“ (alljährliche Aktion der Evangelischen Kirche) die jeweiligen Dinge auskommen können. Hier gibt es verschiedene Modeerscheinung. Das wurde gestern zum Beispiel in einem Fernsehbeitrag der 20 Uhr Nachrichten auf RTL 2 bestätigt. Darin bestand das Fasten darin, auf das soziale Netzwerk Facebook zu verzichten. Sicherlich sollten gewisse Bräuche und Traditionen mit der Zeit gehen, doch sollte der eigentliche Sinn dabei nicht in Vergessenheit geraten: Die Fastenzeit erinnert uns an Jesus Christus, wie er sie 40 Tage lang vollzog.
Unser Tipp: Setzen Sie sich in den kommenden Wochen mit Ihrem persönlichen Fastenziel, Ihrer Vorstellung des „Lebens“ nach dem Tod und der Geschichte Jesu Christi auseinander. Sprechen Sie mit Ihren Familienangehörigen und Freunden darüber, inwiefern Sie selbst bestimmen können, was nach dem Tod mit Ihnen geschieht und wie Sie vorsorgen können.
Welche Ziele haben Sie sich für die diesjährige Fastenzeit gesetzt? Haben Sie Vorschläge, wie diese Ziele einfacher erreicht werden können? Wie schaffen Sie es, zu widerstehen? Diskutieren Sie mit uns! Gern auch auf unserer Facebook Seite! Wir freuen uns auf Ihre Meinung.
Früh die Initiative ergreifen, damit’s keinen Ärger gibt.
Würden wir eine Umfrage starten, wer schon einmal schlechte Erfahrungen mit einem Bestattungsinstitut gemacht hat, würden wir bestimmt auf große Resonanz und spannende Geschichten stoßen. Denn da sind mehrere Punkte, an denen es Ungereimtheiten geben kann. Das schildert dieser interessante Artikel des ZDF-Magazins „Volle Kanne”. Wie so oft geht es dabei um das liebe Geld. Die Bestatter haben in ihrer Tarifgestaltung alle Freiheit. Dabei bedeuten höhere Preise nicht, dass die Leistungen umfangreicher oder besser sind. Da müssen Sie schon genau hinsehen, was Sie für den vorgeschlagenen Preis kriegen.
Vor allem bei Billigangeboten ist Vorsicht geboten. Da kommt in aller Regel noch einiges oben drauf oder das Angebot ist an bestimmte Voraussetzungen gebunden. Unterm Strich sind Sie garantiert wieder bei den üblichen vierstelligen Kosten. Also Achtung: Kostenvoranschläge einholen und vergleichen, das Kleingedruckte studieren und ruhig noch einmal beim Anbieter nachhaken, wenn was unklar ist. Achten Sie darauf, dass wirklich alle Posten aufgeführt werden und ersichtlich wird, welche Leistungen ggf. von fremden Dienstleistern erbracht werden. Und natürlich prüfen, dass die Mehrwertsteuer korrekt ausgewiesen ist. Dann kann es eigentlich kein böses Erwachen geben, wenn die Gesamtrechnung kommt. Falls doch helfen die Verbraucherzentralen weiter, zum Beispiel die Verbraucherinitiative für Bestattungskultur Aeternitas.
„Kann mir doch egal sein, weil ich dann unter der Erde liege und sich meine Hinterbliebenen mit den Bestattern rumschlagen müssen.” Haben Sie sich gerade bei diesem Gedanken ertappt? Nicht sehr entgegenkommend. Geben Sie sich lieber einen Ruck und befassen Sie sich zu Lebzeiten mit dem Thema Bestattung, um ihrer Familie später Ärger zu ersparen. Außerdem können Sie dann selber festlegen, was Sie sich wie vorstellen und müssen sich nicht im Grab umdrehen, wenn ein riesiges Grabmal geliefert wird, das Sie nie haben wollten.
Übrigens: Es ist sogar erlaubt, dass Sie sich Ihren Sarg selber bauen. Damit lässt sich ordentlich sparen. Also, wenn Sie an einem kalten Wintertag bald mal nichts zu tun haben… Oder Sie entwerfen schonmal eine Bauanleitung und überlassen Ihren Angehörigen später die Realisierung.
Sie bestimmen, was geschieht.
In erster Linie ist die Trauerfall-Vorsorge wie jede Versicherung natürlich dazu da, finanzielle Risiken abzufedern. Aber wir denken einen Schritt weiter. Auch wenn niemand weiß, was nach dem Tod mit uns passiert, so sollten wir doch die Möglichkeit nutzen, selbst zu bestimmen, wie wir bestattet werden wollen und wie wir verabschiedet werden wollen. Nämlich so, wie es zu uns passt! Mit Musik, Blumen, Speisen und Getränken ganz nach unserem Geschmack.
Genau für all diese Details, die am Tag der Beisetzung wichtig sind, haben wir einen speziellen Fragebogen entwickelt: das Scenarium. Damit können Sie festlegen, wie Sie sich Ihren letzten Weg vorstellen. Ihre Hinterbliebenen müssen dann nicht lange rätseln und sogar miteinander streiten, was Ihnen wohl gefallen hätte. Sie haben die Gewissheit, alles so zu organisieren, wie Sie es sich gewünscht haben.
So wie Sie Ihr Leben selbst gestalten und Ihre eigenen Entscheidungen treffen, so können Sie auch Ihren Abschied schon jetzt selbst in die Hand nehmen. Das ist doch eine gute Idee, oder? Diskutieren Sie mit uns zu diesem Thema auf Facebook!



















